Meine 3 Wichtigsten Werte

Einleitung: Wie ich zu meinen drei wichtigsten Werten fand

Im Sommer 2022 hatte ich mein erstes Onlinecoaching mit der unvergleichlichen Nina Binvel, der Schöpferin der Charme-Methode. Damals lautete ihr Claim noch „von solala zu olálá“ (ninabinvel.com) – und genau so fühlte sich dieser Beginn für mich an: ein feiner Übergang von solala zu olalá.

Um den Sinn meines Lebens zu finden, bekam ich – natürlich – zuerst eine Liste mit rund hundert Werten. Die Aufgabe bestand darin, daraus meine zehn wichtigsten auszuwählen. Es war erstaunlich schwierig, weil fast jeder einzelne mir wichtig ist. Das hat sicher mit meiner Scannerpersönlichkeit zu tun: Schon als Kind fragte ich mich, warum andere sich auf ein bis drei Themen fokussieren konnten, während ich neun von zehn faszinierend finde (immer noch) – und manche davon später wieder verliere.

Aber schließlich konnte ich meine zehn auswählen. Zumindest für den Moment. Denn manchmal frage ich mich, ob Werte nicht genauso im Wandel sind wie wir selbst und sie sich gemäss der eigenen Entwicklung verändern. 

Als es dann darum ging, diese zehn auf drei zu reduzieren, war ich fest davon überzeugt, dass Freiheit und Unabhängigkeit unbedingt dabei sein müssten. 

Was soll ich sagen? 

Nach langem In-mich-Hineinhorchen war mir plötzlich klar, dass Freiheit zwar schön ist – aber nicht so essentiell wie etwas anderes: Gelassenheit, die ich so oft suche und manchmal verliere oder nicht finden kann. Charisma, das sichtbar wird, wenn ich ganz bei mir bin. Und Kreativität, die eng verbunden ist mit Freiheit und Freude (da ist sie dann doch wieder – die Freiheit).

Das Spannende ist:Diese drei Werte wirken unmittelbar zusammen.

Ich bin gelassen – beinahe tiefenentspannt –, wenn ich kreativ sein darf.Ich bin kreativ, wenn ich gelassen bin (in der Hetze des Alltags fast nie).Und ich habe Charisma, wenn ich ganz bei mir bin – also wiederum gelassen und kreativ.

Drei Werte, die sich gegenseitig tragen.Drei Werte, die mich ausmachen

Wert 1: Gelassenheit – was sie bedeutet und warum sie mir wichtig ist

Gelassenheit – auch Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe – bezeichnet die Fähigkeit, besonders in schwierigen Situationen die Contenance zu bewahren und eine unvoreingenommene, klare Haltung einzunehmen. Der Begriff stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet so viel wie sich niederlassen, gottergeben sein, sich maßvoll und ruhig zu verhalten.

In der philosophischen Tradition gilt Gelassenheit als eine Form der Selbstlösung und zugleich der Selbstfindung: ein Sich-Lösen von dem, was drängt, und ein Sich-Finden in dem, was trägt.

Marie von Ebner-Eschenbach fasste das in einen Satz, der für mich einen wahren Kern trifft:„Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.“Dieser Gedanke begleitet mich. Denn Gelassenheit hat für mich nichts Schwaches, nichts Resigniertes. Sie hat etwas Würdevolles, ein inneres Aufgerichtetsein, das aus Vertrauen entsteht – nicht aus Kontrolle.

Doch was bedeutet Gelassenheit für mich persönlich – und warum gehört sie zu meinen wichtigsten Werten?

Für mich ist Gelassenheit vor allem ein emotionaler Raum. Eine innere Weite, die entsteht, wenn ich nicht sofort reagiere, sondern einen Moment innehalte und spüre, was wirklich in mir geschieht. Gelassenheit ist ein inneres Gleichgewicht, das mich nicht abgrenzt, sondern empfänglicher macht – für mich selbst, für andere, für die Situation.

Gelassenheit ist für mich auch verwandt mit Besonnenheit.Während Gelassenheit eher den emotionalen Aspekt betont – das ruhige Atmen, das weiche Lassen –, beschreibt Besonnenheit die überlegte, selbstbeherrschte Form davon: einen klaren, prüfenden, innerlich sortierten Zustand.

Besonnenheit ist der Teil, der mich ohne große Mühe in die Ruhe zurückführt.Gelassenheit ist die Haltung, die bleibt, wenn diese Ruhe sich in mir ausbreitet.

Gemeinsam stärken sie meine innere Balance.Sie schenken mir einen Ort, an dem ich mich nicht verliere, sondern sammle. Einen Punkt, von dem aus ich milder sehe, weicher fühle und klarer handle.

Vielleicht ist Gelassenheit deshalb einer meiner wichtigsten Werte:Sie verbindet mich mit mir selbst – und macht mich gleichzeitig freier.

Wert 2: Charisma – das stille Leuchten aus der Mitte

Charisma – das Wort klingt heute nach Präsenz, Strahlkraft, Ausstrahlung. Dabei ist der Ursprung viel leiser.Aus dem Altgriechischen chárisma bedeutet es zunächst nichts anderes als Gnadengabe, ein Geschenk, das jemand empfängt oder weitergibt. Spenden, schenken, etwas, das nicht erzwungen, nicht gemacht, nicht produziert werden kann.

Und vielleicht ist genau das der Punkt:Charisma ist kein „Tun“.Charisma ist ein Sein.

Es ist die Qualität, die sichtbar wird, wenn ein Mensch ganz bei sich ist – nicht perfekt, nicht poliert, nicht besonders, sondern stimmig.

Mein Verständnis von Charisma hat sich im Laufe der Jahre verändert. Als Jüngere dachte ich, charismatische Menschen seien jene, die sofort einen Raum füllen, deren Wort Gewicht hat, deren Präsenz man nicht übersehen kann. Doch je älter ich wurde, desto klarer wurde mir: Einige der charismatischsten Menschen, denen ich begegnet bin, waren leise. Behutsam. Oft nach innen gewandt. Manchmal sogar die Letzten, die merkten, wie sehr sie andere berührten.

Für mich hat Charisma mit einer inneren Klarheit zu tun, die sich nicht aufdrängt. Eine Art innerer Strom, der nur spürbar ist, wenn man einen Moment stehen bleibt. Menschen mit Charisma muss man nicht „kennenlernen“, damit man sie fühlt. Man spürt ihre Tiefe, bevor man sie versteht.

Auch die Psychologie beschreibt Charisma als das Zusammenspiel zweier Kräfte:

Wärme – die Frage: Bin ich dir sicher?Stärke – die Frage: Kannst du mein Leben bereichern?

Beide wirken gleichzeitig.Wärme macht uns zugänglich.Stärke macht uns interessant.Charisma entsteht im Gleichgewicht.

Olivia Fox Cabane unterscheidet vier Charisma-Arten – und ich finde darin eine schöne Ergänzung zu meinem eigenen Erleben:

      • Fokussiertes Charisma: Präsenz. Wirklich da sein.
      • Autoritäres Charisma: innere Souveränität, nicht Lautstärke.
      • Visionäres Charisma: Überzeugung, die inspiriert.
      • Freundliches Charisma: Wohlwollen, das öffnet.

Doch all diese Formen haben etwas gemeinsam:Sie entstehen nicht durch Anstrengung.Sie entstehen, wenn ein Mensch sich selbst ernst nimmt – und damit gleichzeitig milder wird.

In meinem eigenen Leben zeigt sich Charisma nicht in dem Moment, in dem ich etwas besonders gut kann. Sondern in dem, in dem ich mit mir übereinstimme. Wenn Körper, Worte, Entscheidungen und Haltung in einer Linie stehen. Wenn ich etwas tue, weil es wahr ist – nicht, weil es wirkt.

Charisma ist für mich eine ruhige Kraft.Eine, die nicht drückt, sondern anzieht.Die nicht überzeugt, sondern öffnet.Die nicht beeindrucken will, sondern berührt.

Man erkennt sie manchmal erst im Nachhinein – wie einen Nachklang, der bleibt, auch wenn der Moment schon weitergezogen ist.

Für mich bedeutet Charisma deshalb nicht, mehr zu sein.Sondern einfach aufzuhören, weniger zu sein.

Hierzu gibt es einen wunderbaren Artikel von Vivien Mallon https://intropower.de/charisma-introvertiert

Wert 3: Kreativität – mein ruhiger Denkraum

Kreativität bedeutet für mich nicht, große Ideen zu haben oder ständig etwas Außergewöhnliches zu produzieren. Für mich ist sie vor allem eines: ein innerer Denkraum. Ein Ort, an dem ich gleichzeitig ruhig und lebendig bin.

Kreativität hat für mich viel mit Gelassenheit zu tun. Wenn ich kreativ werde – egal ob durch Lesen, Schreiben, Nachdenken oder einfach durch ein gedankliches „Herumprobieren“ –, komme ich automatisch in einen ruhigeren Zustand. Ich bin dann nicht getrieben, nicht unter Druck, sondern bei mir. Es ist die Art von Konzentration, die gelassen macht, weil sie mich auf angenehme Weise nach innen führt.

Ich brauche für Kreativität keine Bühne und keine perfekte Umgebung. Oft beginnt sie schon, wenn ich einen Gedanken aufgreife, der mich nicht loslässt, oder wenn ich zwei Dinge zusammenbringe, die vorher nichts miteinander zu tun hatten. Kreativität ist für mich weniger ein „Einfallsblitz“, sondern eher ein aufmerksames Hinsehen: Was steckt noch drin? Was könnte man daraus machen?

Sie macht mir Spaß, weil sie leicht ist. Weil ich dabei sein darf, wie ich bin: neugierig, spielerisch, analytisch, manchmal auch chaotisch. Ich muss nichts festhalten, nichts beweisen, nichts fertigstellen. Der Weg ist der spannende Teil.

Und vielleicht ist das der Grund, warum Kreativität einer meiner wichtigsten Werte ist:Sie gibt mir Ruhe, weil sie mich Einleitung: Wie ich zu meinen drei wichtigsten Werten fand

Im Sommer 2022 hatte ich mein erstes Onlinecoaching mit der unvergleichlichen Nina Binvel, der Schöpferin der Charme-Methode. Damals lautete ihr Claim noch „von solala zu olálá“ (ninabinvel.com) – und genau so fühlte sich dieser Beginn für mich an: ein feiner Übergang von solala zu olalá.

Um den Sinn meines Lebens zu finden, bekam ich – natürlich – zuerst eine Liste mit rund hundert Werten. Die Aufgabe bestand darin, daraus meine zehn wichtigsten auszuwählen. Es war erstaunlich schwierig, weil fast jeder einzelne mir wichtig ist. Das hat sicher mit meiner Scannerpersönlichkeit zu tun: Schon als Kind fragte ich mich, warum andere sich auf ein bis drei Themen fokussieren konnten, während ich neun von zehn faszinierend finde (immer noch) – und manche davon später wieder verliere.

Aber schließlich konnte ich meine zehn auswählen. Zumindest für den Moment. Denn manchmal frage ich mich, ob Werte nicht genauso im Wandel sind wie wir selbst und sie sich gemäss der eigenen Entwicklung verändern. 

Als es dann darum ging, diese zehn auf drei zu reduzieren, war ich fest davon überzeugt, dass Freiheit und Unabhängigkeit unbedingt dabei sein müssten. 

Was soll ich sagen? 

Nach langem In-mich-Hineinhorchen war mir plötzlich klar, dass Freiheit zwar schön ist – aber nicht so essentiell wie etwas anderes: Gelassenheit, die ich so oft suche und manchmal verliere oder nicht finden kann. Charisma, das sichtbar wird, wenn ich ganz bei mir bin. Und Kreativität, die eng verbunden ist mit Freiheit und Freude (da ist sie dann doch wieder – die Freiheit).

Das Spannende ist:Diese drei Werte wirken unmittelbar zusammen.

Ich bin gelassen – beinahe tiefenentspannt –, wenn ich kreativ sein darf.Ich bin kreativ, wenn ich gelassen bin (in der Hetze des Alltags fast nie).Und ich habe Charisma, wenn ich ganz bei mir bin – also wiederum gelassen und kreativ.

Drei Werte, die sich gegenseitig tragen.Drei Werte, die mich ausmachen

Wert 1: Gelassenheit – was sie bedeutet und warum sie mir wichtig ist

Gelassenheit – auch Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe – bezeichnet die Fähigkeit, besonders in schwierigen Situationen die Contenance zu bewahren und eine unvoreingenommene, klare Haltung einzunehmen. Der Begriff stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet so viel wie sich niederlassen, gottergeben sein, sich maßvoll und ruhig zu verhalten.

In der philosophischen Tradition gilt Gelassenheit als eine Form der Selbstlösung und zugleich der Selbstfindung: ein Sich-Lösen von dem, was drängt, und ein Sich-Finden in dem, was trägt.

Marie von Ebner-Eschenbach fasste das in einen Satz, der für mich einen wahren Kern trifft:„Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.“Dieser Gedanke begleitet mich. Denn Gelassenheit hat für mich nichts Schwaches, nichts Resigniertes. Sie hat etwas Würdevolles, ein inneres Aufgerichtetsein, das aus Vertrauen entsteht – nicht aus Kontrolle.

Doch was bedeutet Gelassenheit für mich persönlich – und warum gehört sie zu meinen wichtigsten Werten?

Für mich ist Gelassenheit vor allem ein emotionaler Raum. Eine innere Weite, die entsteht, wenn ich nicht sofort reagiere, sondern einen Moment innehalte und spüre, was wirklich in mir geschieht. Gelassenheit ist ein inneres Gleichgewicht, das mich nicht abgrenzt, sondern empfänglicher macht – für mich selbst, für andere, für die Situation.

Gelassenheit ist für mich auch verwandt mit Besonnenheit.Während Gelassenheit eher den emotionalen Aspekt betont – das ruhige Atmen, das weiche Lassen –, beschreibt Besonnenheit die überlegte, selbstbeherrschte Form davon: einen klaren, prüfenden, innerlich sortierten Zustand.

Besonnenheit ist der Teil, der mich ohne große Mühe in die Ruhe zurückführt.Gelassenheit ist die Haltung, die bleibt, wenn diese Ruhe sich in mir ausbreitet.

Gemeinsam stärken sie meine innere Balance.Sie schenken mir einen Ort, an dem ich mich nicht verliere, sondern sammle. Einen Punkt, von dem aus ich milder sehe, weicher fühle und klarer handle.

Vielleicht ist Gelassenheit deshalb einer meiner wichtigsten Werte:Sie verbindet mich mit mir selbst – und macht mich gleichzeitig freier.

Wert 2: Charisma – das stille Leuchten aus der Mitte

Charisma – das Wort klingt heute nach Präsenz, Strahlkraft, Ausstrahlung. Dabei ist der Ursprung viel leiser.Aus dem Altgriechischen chárisma bedeutet es zunächst nichts anderes als Gnadengabe, ein Geschenk, das jemand empfängt oder weitergibt. Spenden, schenken, etwas, das nicht erzwungen, nicht gemacht, nicht produziert werden kann.

Und vielleicht ist genau das der Punkt:Charisma ist kein „Tun“.Charisma ist ein Sein.

Es ist die Qualität, die sichtbar wird, wenn ein Mensch ganz bei sich ist – nicht perfekt, nicht poliert, nicht besonders, sondern stimmig.

Mein Verständnis von Charisma hat sich im Laufe der Jahre verändert. Als Jüngere dachte ich, charismatische Menschen seien jene, die sofort einen Raum füllen, deren Wort Gewicht hat, deren Präsenz man nicht übersehen kann. Doch je älter ich wurde, desto klarer wurde mir: Einige der charismatischsten Menschen, denen ich begegnet bin, waren leise. Behutsam. Oft nach innen gewandt. Manchmal sogar die Letzten, die merkten, wie sehr sie andere berührten.

Für mich hat Charisma mit einer inneren Klarheit zu tun, die sich nicht aufdrängt. Eine Art innerer Strom, der nur spürbar ist, wenn man einen Moment stehen bleibt. Menschen mit Charisma muss man nicht „kennenlernen“, damit man sie fühlt. Man spürt ihre Tiefe, bevor man sie versteht.

Auch die Psychologie beschreibt Charisma als das Zusammenspiel zweier Kräfte:

Wärme – die Frage: Bin ich dir sicher?Stärke – die Frage: Kannst du mein Leben bereichern?

Beide wirken gleichzeitig.Wärme macht uns zugänglich.Stärke macht uns interessant.Charisma entsteht im Gleichgewicht.

Olivia Fox Cabane unterscheidet vier Charisma-Arten – und ich finde darin eine schöne Ergänzung zu meinem eigenen Erleben:

      • Fokussiertes Charisma: Präsenz. Wirklich da sein.
      • Autoritäres Charisma: innere Souveränität, nicht Lautstärke.
      • Visionäres Charisma: Überzeugung, die inspiriert.
      • Freundliches Charisma: Wohlwollen, das öffnet.

Doch all diese Formen haben etwas gemeinsam:Sie entstehen nicht durch Anstrengung.Sie entstehen, wenn ein Mensch sich selbst ernst nimmt – und damit gleichzeitig milder wird.

In meinem eigenen Leben zeigt sich Charisma nicht in dem Moment, in dem ich etwas besonders gut kann. Sondern in dem, in dem ich mit mir übereinstimme. Wenn Körper, Worte, Entscheidungen und Haltung in einer Linie stehen. Wenn ich etwas tue, weil es wahr ist – nicht, weil es wirkt.

Charisma ist für mich eine ruhige Kraft.Eine, die nicht drückt, sondern anzieht.Die nicht überzeugt, sondern öffnet.Die nicht beeindrucken will, sondern berührt.

Man erkennt sie manchmal erst im Nachhinein – wie einen Nachklang, der bleibt, auch wenn der Moment schon weitergezogen ist.

Für mich bedeutet Charisma deshalb nicht, mehr zu sein.Sondern einfach aufzuhören, weniger zu sein.

Hierzu gibt es einen wunderbaren Artikel von Vivien Mallon https://intropower.de/charisma-introvertiert

Wert 3: Kreativität – mein ruhiger Denkraum

Kreativität bedeutet für mich nicht, große Ideen zu haben oder ständig etwas Außergewöhnliches zu produzieren. Für mich ist sie vor allem eines: ein innerer Denkraum. Ein Ort, an dem ich gleichzeitig ruhig und lebendig bin.

Kreativität hat für mich viel mit Gelassenheit zu tun. Wenn ich kreativ werde – egal ob durch Lesen, Schreiben, Nachdenken oder einfach durch ein gedankliches „Herumprobieren“ –, komme ich automatisch in einen ruhigeren Zustand. Ich bin dann nicht getrieben, nicht unter Druck, sondern bei mir. Es ist die Art von Konzentration, die gelassen macht, weil sie mich auf angenehme Weise nach innen führt.

Ich brauche für Kreativität keine Bühne und keine perfekte Umgebung. Oft beginnt sie schon, wenn ich einen Gedanken aufgreife, der mich nicht loslässt, oder wenn ich zwei Dinge zusammenbringe, die vorher nichts miteinander zu tun hatten. Kreativität ist für mich weniger ein „Einfallsblitz“, sondern eher ein aufmerksames Hinsehen: Was steckt noch drin? Was könnte man daraus machen?

Sie macht mir Spaß, weil sie leicht ist. Weil ich dabei sein darf, wie ich bin: neugierig, spielerisch, analytisch, manchmal auch chaotisch. Ich muss nichts festhalten, nichts beweisen, nichts fertigstellen. Der Weg ist der spannende Teil.

Und vielleicht ist das der Grund, warum Kreativität einer meiner wichtigsten Werte ist:Sie gibt mir Ruhe, weil sie mich beschäftigt – aber nicht überfordert.Sie gibt mir Freiheit, weil sie mich denken lässt – aber nicht festhält.Und sie gibt mir Gelassenheit, weil sie mich daran erinnert, dass es immer mehr als eine Möglichkeit gibt.

Kreativität ist für mich kein „Talent“.Sie ist eine Art, mich zu sortieren – und dabei gleichzeitig in Bewegung zu bleiben.

Schluss: Drei Werte, die meinen Alltag strukturieren

Wenn ich meine drei Werte – Gelassenheit, Charisma und Kreativität – zusammen betrachte, merke ich, dass sie nichts Abgehobenes sind. Sie sind ganz praktische Orientierungspunkte dafür, wie ich leben und handeln möchte.

Gelassenheit sorgt dafür, dass ich nicht sofort reagiere, sondern erst einmal wahrnehme.Sie schafft Abstand, wo ich ihn brauche, und Ruhe, wenn es außen laut wird.

Kreativität bringt mich ins Denken – aber auf eine angenehme Weise.Sie hält mich beweglich, neugierig und offen. Und sie gibt mir genau die Art innerer Beschäftigung, die mich beruhigt, statt mich zu belasten.

Charisma entsteht für mich dann, wenn diese beiden zusammenkommen.Wenn ich klar, ruhig und stimmig bin. Nicht perfekt, nicht besonders – einfach bei mir.

Diese drei Werte sind keine Ideale, denen ich hinterherlaufe, und auch keine Ziele, die man „erreicht“.Sie sind eher eine Art inneres Ordnungssystem:Ein Hinweis darauf, was mir guttut, was mich stabil hält und wie ich in schwierigen Situationen reagieren möchte.

Ich habe sie nicht gewählt, weil ich sie jederzeit lebe - ganz im Gegenteil wünsche ich mir manchmal, dass sie da wären und tatsächlich bin ich weit davon entfernt, sie zu fühlen. Ich habe sie gewählt, weil ich sie wichtig finde – und weil sie mir helfen, mich selbst besser zu verstehen. – aber nicht überfordert.Sie gibt mir Freiheit, weil sie mich denken lässt – aber nicht festhält.Und sie gibt mir Gelassenheit, weil sie mich daran erinnert, dass es immer mehr als eine Möglichkeit gibt.

Kreativität ist für mich kein „Talent“.Sie ist eine Art, mich zu sortieren – und dabei gleichzeitig in Bewegung zu bleiben.

Schluss: Drei Werte, die meinen Alltag strukturieren

Wenn ich meine drei Werte – Gelassenheit, Charisma und Kreativität – zusammen betrachte, merke ich, dass sie nichts Abgehobenes sind. Sie sind ganz praktische Orientierungspunkte dafür, wie ich leben und handeln möchte.

Gelassenheit sorgt dafür, dass ich nicht sofort reagiere, sondern erst einmal wahrnehme.Sie schafft Abstand, wo ich ihn brauche, und Ruhe, wenn es außen laut wird.

Kreativität bringt mich ins Denken – aber auf eine angenehme Weise.Sie hält mich beweglich, neugierig und offen. Und sie gibt mir genau die Art innerer Beschäftigung, die mich beruhigt, statt mich zu belasten.

Charisma entsteht für mich dann, wenn diese beiden zusammenkommen.Wenn ich klar, ruhig und stimmig bin. Nicht perfekt, nicht besonders – einfach bei mir.

Diese drei Werte sind keine Ideale, denen ich hinterherlaufe, und auch keine Ziele, die man „erreicht“.Sie sind eher eine Art inneres Ordnungssystem:Ein Hinweis darauf, was mir guttut, was mich stabil hält und wie ich in schwierigen Situationen reagieren möchte.

Ich habe sie nicht gewählt, weil ich sie jederzeit lebe - ganz im Gegenteil wünsche ich mir manchmal, dass sie da wären und tatsächlich bin ich weit davon entfernt, sie zu fühlen. Ich habe sie gewählt, weil ich sie wichtig finde – und weil sie mir helfen, mich selbst besser zu verstehen.