Dr med Laila Schmidt
Begleitung nach Reanimation, Intensivstation, schwerer Diagnose, Geburtstrauma und anderen medizinischen Ausnahmesituationen –
damit das Erlebte medizinisch verständlicher wird, emotional eingeordnet werden kann und der Weg zurück ins Leben wieder möglich wird.
Dr med Laila Schmidt
Ich bin Notärztin, Palliativmedizinerin & Hypnosetherapeutin
und begleite Menschen nach medizinischen Ausnahmesituationen –
durch Aufklärung, Aufarbeitung, Hypnose und Romantherapie.
Medizinische Aufklärung
Nach einer medizinischen Ausnahmesituation bleiben oft nicht nur Erinnerungen, sondern auch viele offene Fragen zurück. Was genau ist damals passiert? Welche Maßnahmen wurden durchgeführt? Warum war etwas notwendig – und was bedeutet das im Nachhinein für den eigenen Körper und das eigene Erleben?
Genau hier setzt meine medizinische Aufklärung an. Ich erkläre verständlich, was in einer akuten Situation medizinisch geschehen ist, wie bestimmte Abläufe einzuordnen sind und weshalb der Körper oder die Psyche auch nach dem eigentlichen Ereignis noch deutlich reagieren können. Viele Menschen erleben nach Reanimation, Intensivstation, schwerer Diagnose, Operation, traumatischer Geburt oder einem anderen Notfall Symptome, die sie verunsichern: innere Unruhe, Schlafstörungen, Panik, Erschöpfung, Kontrollverlust oder das Gefühl, dem eigenen Körper nicht mehr richtig vertrauen zu können.
Oft fehlt dafür eine nachvollziehbare Erklärung. Meine Arbeit hilft dabei, medizinische Zusammenhänge, Stressphysiologie und körperliche Alarmreaktionen besser zu verstehen. Denn was verständlicher wird, verliert häufig einen Teil seines Schreckens. Medizinische Aufklärung bedeutet deshalb nicht nur Information, sondern auch Entlastung und Orientierung.
Hypnose & andere Entspannungsmethoden
Hypnose ist in meiner Arbeit ein Verfahren zur Regulation von Angst, Übererregung und innerer Alarmbereitschaft. Sie kommt dort zum Einsatz, wo Menschen nach einer medizinischen Ausnahmesituation unter Panik, Schlafstörungen, Unruhe oder dem Gefühl leiden, dem eigenen Körper nicht mehr vertrauen zu können.
Gerade nach Reanimation, Intensivstation, schwerer Diagnose, traumatischer Geburt oder einem anderen medizinischen Notfall bleibt das Nervensystem oft länger im Alarmzustand, als es von außen sichtbar ist. Viele Betroffene verstehen rational längst, dass die akute Situation vorbei ist, erleben körperlich aber weiterhin Anspannung, Schreckhaftigkeit, Unruhe oder plötzliche Angst.
Hier kann Hypnose helfen, das Nervensystem gezielt zu beruhigen und wieder mehr innere Steuerbarkeit zu gewinnen. Sie ist eine konkrete Methode, um körperliche und v.a. emotionale Reaktionen besser zu regulieren.
Ergänzend arbeite ich mit konkreten Techniken zur Stabilisierung und Beruhigung des Nervensystems – für akute Situationen und zur Vorbeugung. Ziel ist, dass Menschen nicht nur besser verstehen, was mit ihnen geschieht, sondern auch praktische Möglichkeiten an die Hand bekommen, um in Momenten von Panik, Übererregung oder innerer Unruhe wieder handlungsfähiger zu werden
Romantherapie & Verarbeitung
Es gibt Erfahrungen, die sich weder schnell aussprechen noch rein medizinisch auflösen lassen. Nach medizinischen Ausnahmesituationen bleibt oft ein innerer Rest: etwas Ungeordnetes, schwer Fassbares, sprachlich nicht Eingeholtes.
Romantherapie arbeitet genau an diesem Punkt. Literatur kann helfen, diffuse innere Zustände präziser wahrzunehmen, sprachlich zu erfassen und in einen Zusammenhang zu bringen. Das ist keine ästhetische Spielerei, sondern eine Form von Verarbeitung: Erfahrungen, die bislang nur als Alarm, Leere, Überforderung oder Fremdheit vorhanden waren, werden benennbarer und damit oft auch bearbeitbarer.
Ich nutze Romantherapie deshalb als ernstzunehmendes Instrument, wenn Menschen das Erlebte nicht nur verstehen, sondern innerlich ordnen wollen. Es geht darum, einer Erfahrung, die das eigene Leben unterbrochen oder verschoben hat, sprachlich und biografisch einen Platz zu geben.